Berichte - Hundesportverein Chemnitz/Borna

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Winterwanderung

Herausgegeben von Ute Schneider in Sonstiges • 28.02.2010 20:36:34

Gewünschte Winterwanderung unserer Mitglieder des Hundesportvereins Chemnitz-Borna e.V.
Unsere geplante Winterwanderung fand heute, den 21. Februar 2010, statt. Wir trafen uns um 10:00 Uhr (was natürlich bedeutet zum Sonntag noch eine Stunde früher aufzustehen... ja was tut man nicht alles wenn man einen Hund hat) am Forsthaus Grüna.  Der Plan war, gemeinsam mit unseren Vierbeinern zum Totenstein zu wandern. Knut wurde als Wanderleiter bestimmt, uns den Weg zu zeigen. Alle warm verpackt, ich mit mehr oder weniger flauem Gefühl im Magen, wie sich denn unser Hund beim Anblick des  geballten Hunderudels (insgesamt 14 Hunde, die Menschen hab' ich nicht gezählt) verhalten würde. Dank der souveränen und gelassenen Art meines Mannes Jens hatte Janka Kontakt zu anderen Hunden und konnte sich nach den ersten angespannten Minuten  auf ein normales Level herunterfahren. Ich nun ebenfalls.
Wie meistens bei solchen Wanderungen splittert sich die Mannschaft in 3 Gruppen. Der eine Teil läuft weit voraus, dann gibt's den mittleren Teil und dann die Bummelanten, die den Abschluß bilden. Alle Hunde befanden sich an der Leine. Die "Grüppchen"  fanden sich je nach Sympathie der Hundehalter und - ein noch viel wesentlicherer Aspekt - nach Sympathie oder Antipathie der Hunde untereinander zusammen.
Vom Himmel flockte es abermals und die Wege waren ziemlich glatt, doch es ging voran. Auf den Wegen begegneten uns Jogger, Fahrradfahrer, Skilangläufer und Reiter. So hatten wir genügend Gelegenheit auch unter Ablenkung mit unseren Hunden spazieren  zu gehen. Spazieren zu gehen? Ja wie denn nun? Waren wir nun spazieren oder wandern? Das kann man nicht abschließend beantworten. Die einen nennen es so und die anderen so.
Am Totenstein angekommen, konnten wir uns dank geöffneter Imbissstube mit Heißer Zitrone, Glühwein, Kakao oder einem kleinen Imbiss stärken. Allerdings läßt einen die Kälte nicht lange verweilen. So ging es nach einem kurzem Zwischen-"spiel"  unserer Hunde wieder zurück. Doch nicht auf geradem Wege. Über Umwege vorbei am Wildgatter erreichten wir ca. 13:00 Uhr den Parkplatz am Forsthaus in Grüna.
Unser jüngster Nachwuchs wurde im Kinderwagen geschoben, die Eltern hatten es aufgrund der Winterverhältnisse wirklich nicht leicht vorwärtszukommen. Nachdem der Nachwuchs durch sein Schreien lauthals protestierte, ließen sich die Eltern auf  dem Rückweg erweichen und verabschiedeten sich vorzeitig um auf direktem Wege zum Auto und schließlich nach Hause zu kommen.
Unser "Großer" - ein Landseer namens Josch - hatte gerade eine Bandscheiben-OP hinter sich und konnte aus diesem Grund nicht an der Wanderung teilnehmen. Allerdings ließ es sich sein Herrchen nicht nehmen die Zeit gemeinsam mit uns zu verbringen  und kam trotzdem mit. Auf diesem Weg gute Besserung und einen doch hoffentlich erfolgreichen Heilungsprozess.

Und hier findet ihr die Fotos dazu.




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